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Begegnungen der anderen Art

Salut!

Ich weiß, es ist noch nicht lang her (Blick auf die Uhr - Entsetzen in ihrem Gesicht - Entspannung, schlafend ist es beim Zahnarzt viel schöner), aber ich kann mich heute einfach nicht losreißen.

Tatsächlich war ich im Gegenteil sogar ziemlich wild. Um nicht zu sagen, wieder mal ein bisschen verrückt. Fremden Leuten irgendwelche konfusen Nachrichten zu schreiben, wer tut denn sowas? Naja, was solls, diese Blogger haben doch alle kein reales Leben. Und buht mich nicht aus, schließlich sitze ich hier um 1 Uhr nachts mit schmerzendem Zahnfleisch und blogge schon wieder! Unfassbar. Wenigstens bin ich mir ziemlich sicher, dass das nie jemand lesen wird, den ich persönlich kenne. Es sei denn, hier verlinkt man sich irgendwie automatisch mit Facebook?... Ist ja jetzt schließlich überall so.

Naja. Es ist soweit. Die nächste Schmerztablette ruft. Vielleicht kann ich dann (nach der ein oder anderen Folge Supernatural) auch endlich schlafen.

 

Zwischen Liebe und Hass, die Verrückte.

Nachtrag: Wundert euch nicht, ich probiere jetzt jegliche Schriftarten aus um die zu finden, die mir am wenigsten Schmerzen bereitet. Da muss man durch.

2 Kommentare 19.9.13 01:08, kommentieren

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Resignation 1.0

 Hmpf.

Vielleicht sollte ich mir, ehe ich wahllos irgendwas erzähle, eine Begrüßung überlegen. Wobei ich Hmpf gerade sehr passend finde. Belassen wir es erst einmal dabei. Aufs Layout kann ich pfeifen. Die Kreativität muss beim Schreiben raus, jetzt. Sofort.

Ich frage mich, was mich ausgerechnet heute, jetzt, zu diesem Zeitpunkt dazu bewegt hat, meinem alten Hobby wieder nachzugehen. Vielleicht ist es ein verzweifelter Versuch, sich vor dem schlechten Gewissen der nicht-erledigten Hausarbeiten zu drücken. Schließlich schreibe ich doch, was ist irrelevant! Außerdem muss es doch zwischen all dem Uni-Stress *hüstel*, den Geldsorgen, den traumlosen Nächten und dem Dauerregen etwas Zeit geben, um mich über die unwichtigen Dinge des Lebens aufregen zu können.

Siehe da, eine drei-Meter-Spinne. Verkriecht sich ohne zu fragen unter mein Bett. Hmpf. Wieder eine Nacht auf dem Sofa.

Man glaubt es kaum, aber mir ist es fast ein bisschen peinlich. Diese Situation. Als ich die ersten paar Jahre gebloggt habe, um wie meine ganze Generation durch fingierte Herzschmerzproblemchen Aufmerksamkeit zu erregen (ganz nach dem Motto "Melancholie macht interessant!), damals, als Bilder mit Glitzerherzen und Händchen halten noch in waren, damals, als man GrOßE unD kLeInE bUChstAbEN noCh WiLD duRcheInanDeRMIscHeN mUssTE Um C00L zU sEin, damals habe ich mir nichts dabei gedacht. Jetzt sitze ich hier, kann ohne eingebildet zu sein behaupten, dass ich mich weiterentwickelt habe und fange wieder an. Aber was solls. Manchmal packt die Verrücktheit einen doch einfach, oder nicht?

Na super. Dieser Dauerregen kann einem echt die Laune vermiesen. Und die kaputte Heizung dazu... Vielleicht lebe ich ja doch mit einem Poltergeist zusammen?!

 Hat nicht jeder dieser ominösen Blogs ein bestimmtes Thema? Das ist auch verrückt. Ich kenn mich doch mit nichts besonders gut aus. Und der Unialltag ist wirklich nicht zwingend etwas besonderes. Schreibe ich nicht gerade Hausarbeiten, lerne ich auf Prüfungen oder bereite mich auf Referate vor. Täglich. Stundenlange, harte, ausdauernde Arbeit.

...REINGELEGT! Ich hoffe, ich vermiese keinem die Stimmung, aber es gibt nichts schöneres als das Studentenleben. Wenn ich nicht gerade zuhause mal wieder eine Staffel meiner neu auserkorenen Lieblingsserie anschaue (gerade "Supernatural", ich kann nicht genug davon kriegen!) oder für meine 5(!) Mitbewohner koche, kann ich mich rumtreiben wo ich will. Und sollte es mich wider Erwarten des Öfteren an die Uni ziehen, warte dieser gegenüber schon ein wunderschöner Biergarten, in dem man sich super die Zeit vertreiben kann. Erklärt vielleicht die Geldsorgen. Nichtsdestotrotz weiß ich, wie es ist zu arbeiten. Eineinhalb Jahre Schichtarbeit, Fabrik, Band. Aber auch damals hätte ich mir nichts schöneres vorstellen können. Vor allem nicht, nachdem ich mein erstes Gehalt bekommen habe. Was war das für ein schönes Gefühl, nicht immer jeden Cent umdrehen zu müssen... Vielleicht merkt man es, ich bin einerseits schnell zufrieden zu stellen, andererseits hätte ich auch gerne alles auf einmal. Wie das gehen soll? Fragt jemanden, der schon fertig studiert hat. 

Ich weiß jetzt schon, dass mir der Blogeintrag morgen nicht mehr gefallen wird. Liegt wahrscheinlich vor allem an diesem Blog selbst. Standardisierte Layouts haben mir noch nie gefallen. Blöderweise kann ich nichts dagegen tun. Trotz eineinhalbstündigem HTML-Kurs vor ein paar Jahren. Wollten junge Mädchen für technische Studiengänge anwerben. Damals war ich noch begeistert. Dennoch hätt ich gern was schöneres. Naja. Wer weiß. Vielleicht tut sich ja irgendwann der Himmel auf und ein Engel kommt, um mir zu helfen. Oha. Zu viel Supernatural. Da fehlts ja nur noch, dass ich anfange, zu allem und jedem Mistkerle zu sagen. Aber man soll die Dinge ja nicht verschreien, nicht wahr? Ist das überhaupt hochdeutsch, verschreien? 

Aber zurück zu meinem eigentlichen Problem. Welchem, fragt ihr euch? Ich mich manchmal auch. In diesem Fall meinte ich aber, dass ich morgen schon meinen eigenen Blog nicht mehr mögen werde. Das einzige, was mich aufmuntert (außer dieses phänomenale The Stooges-Lied!), ist, dass ich wahrscheinlich die Einzige bin, die das jemals lesen wird. Ein Hoch auf die total überfüllte Medienwelt, auf alle mitteilungsbedürftigen Teenager und die vielen, viel talentierteren Alleskönner! Sollte entgegen dieser Annahme irgendjemand jemals alles lesen, was mein Gehirn gerade von sich gibt: denkt euch nichts, muss an den Drogen liegen.

Aber wieder nicht so, wie ihr jetzt denkt. Ganz anders. Wieder ein Zeichen der Ungerechtigkeit dieser Welt. Da geht man einmal zwei lächerliche Jährchen nicht zum Zahnarzt und bekommt die Quittung in Form eines eitrigen Zahnes. Ist genauso eklig wie es klingt. Und schmerzhaft. Aber diese kleinen Tablettchen helfen ganz gut. Nur drei am Tag, oh nein. Selbstmedikation ist wohl eher keine gute Idee. Erklärt aber, warum ich gerade jetzt gefühlte zehntausend Seiten unsinnige Dinge schreibe! Habe ich schon erwähnt, dass ich manchmal genau so rede? Finden wohl einige meiner Mitmenschen ganz schön anstrengend. Ich dagegen denke, man sollte die Aufmerksamkeit aller Umstehenden hin und wieder trainieren. Irgendwann werden sie mir dankbar sein.

Verrückterweise wollte ich ursprünglich noch ein bisschen über diesen meine Zahnarzt herziehen. Bin aber wieder mal vom Thema abgekommen. Hmpf. Eigentlich mag ich ihn ja. Hat mich auch nur ein kleines bisschen schräg angeschaut, weil ich so lange nicht da war. Und wegen des Piercings. Der meinen Zahn kaputt gemacht hat. Ich seh das ja, aber jetzt ist es doch egal, oder nicht?! Ich liebe dieses Ding. Teil von mir und bla bla bla. Ja ok. Irgendwann werd ich ihn vielleicht rausmachen. Aber gebt mir noch ein bisschen. Ups. Zahnarzt. Ja, wie die so sind, extra teure Füllung hier, professionelle Zahnreinigung da, Zahnpasta mit besonders viel Biss... Aber so eine bin ich nicht! ...Flyer mit nach Hause, Mami weiß schon, was wichtig ist. Und zahlt hoffentlich, wenigstens ein bisschen was. Da fragt noch jemand, warum ich solange nicht beim Zahnarzt war! Dabei hab ich wirklich keine Angst davor. Wie gesagt, ich mag ihn. Netter Mann. Trotz dieser mega großen Spritze, die er mir heute in den Mund gesteckt hat. Bevor irgendetwas kommt, ja, ich weiß, wie das geklungen hat. Gut oder? Spontaner Einfall. Ich muss ihm auch zu Gute halten, dass meine Backe überhaupt nicht mehr angeschwollen ist! Allerdings will er mich morgen schon wieder sehen. Er kann wohl nicht genug von mir haben.

Hmpf, Zähneputzen vergessen. Ob das auch nebenbei geht?

Manchmal frage ich mich, wie oft ich anfange, Tagebuch zu schreiben, bis ich kapiere, das ich nicht der Typ bin, der sowas lange durchhält. Aber es ist doch immer wieder schön zu wissen, dass ich mich manchmal dafür begeistern kann. Und dass es etwas gibt, was ich mir anschauen kann. Ich glaube, ich stöbere jetzt mal ein bisschen in anderen Blogs. Und like, oder was man hier so macht. Neue Bekanntschaften sind schließlich nie verkehrt oder? Ich hätte nur gern vorher eine Abschiedsformel. Ist Peace Out schon out? Hmpf. Werde mich wohl umorientieren müssen. Unverbindlich, ohne zuviel Zu- oder Abneigung zu zeigen. Ich habs.

 

Zwischen Liebe und Hass, die Verrückte.

 

 

18.9.13 23:29, kommentieren